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Liebe
Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren!
Die
interdisziplinäre Kunst
des Heilens steht der Jahrestagung 2010 der
Österreichischen Gesellschaft für Senologie als Tagungs-Motto ganz bewusst voran.
Zum
einen wird die Diagnostik, die Therapie, aber auch die Betreuung von Patientinnen
und Patienten mit Brustkrebs nicht nur immer erfolgreicher, sondern auch immer
komplexer was die Involvierung einer immer größer werdenden Zahl
an präklinischer, klinischer und auch fachverwandter Disziplinen erfordert. Zum
anderen befinden wir uns, gerade was die Organisation der Betreuung von Menschen
mit malignen Brusterkrankungen betrifft, mitten in einer politischen und strukturellen
Umbruchszeit, die oftmals jenseits der medizinischen Aspekte nicht immer frei
von Friktionen abläuft und vielleicht sogar so ablaufen muss.
Die
Österreichische Gesellschaft für Senologie wurde vor vielen Jahren nicht
zuletzt mit dem Ziel gegründet, die Expertise aller, an den verschiedensten Aspekten
der Brustkrebserkrankung Beteiligten, zu bündeln und zu optimieren, um
so den uns Anvertrauten ein Optimum an Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Betreuung
zukommen zu lassen.
Daher
bietet die Jahrestagung 2010 wieder allen ernsthaft Interessierten die Möglichkeit,
neueste Daten, Fakten und mögliche unmittelbare klinische Konsequenzen
für die Behandlung des Mammakarzinoms interdisziplinär zu diskutieren,
um jenseits potentieller fachbezogener Limitationen bzw. zeitlich begrenzter
Friktionen neueste diagnostische und therapeutische Entwicklungen unmittelbar
in den klinischen Alltag umsetzen zu können.
Ich
lade Sie daher herzlich ein, zusammen mit den besten Experten des Landes und
einer Reihe höchst renommierter internationaler Kollegen vom 14.16.
Oktober in Wien die neuesten Entwicklungen beim Mammakarzinom zu besprechen
und freue mich auf einen spannenden und konstruktiven, inter - disziplinären
Diskurs.
Univ.-Prof.
Dr. Günther Steger Präsident der Österreichischen Gesellschaft
für Senologie
Wien, Juni 2010 |
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