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geehrte Kolleginnen und Kollegen, Liebe Besucher des Osteoporoseforums! Es ist uns eine große Freude, Sie wieder beim
"Osteoporoseforum" am schönen Wolfgangsee begrüßen zu
dürfen! Wenn Sie einen "rundum-Blick" auf die Osteologie werfen
und vielleicht auch ein bisschen "kollateral" denken und bei anderen
Fachrichtungen hineinschauen wollen, dann sind Sie im "Michael-Pacher"
Haus richtig!Das "Osteoporoseforum" hat sich in den vergangenen
Jahren zu einer Kommunikationsdrehscheibe für Referenten der verschiedensten
Fachrichtungen entwickelt und ist (See) bühne geworden, für alle die
an der Osteoporose bzw. an osteologischen Erkrankungen interessiert sind. Diese
interdisziplinäre Entwicklung hat uns u.a. auch dazu bewogen, die Frontseite
dieser Tagung neu zu gestalten, um möglichst alle Fachrichtungen anzusprechen.
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Trotz der Fortschritte in Diagnostik und Therapie sollte
man immer danach trachten aufkommende Trägheit abzuschütteln und "mehr
zu wollen", um die Situation für die PatientInnen in unserem Land weiter
zu verbessern. Vordringlichste Aufgabe sollte eine Harmonisierung der chirurgischen
und konservativ-osteologischen Bemühungen sein. Es muss uns noch häufiger
als bisher gelingen, PatientInnen mit hoher Frakturwahrscheinlichkeit nicht nur
zu identifizieren, sondern sie auch abzuklären und entsprechend zu behandeln.
Wir müssen unser Bemühen auch dahingehend verstärken, dass die
Behandlungen patientenseitig fortgeführt und von entsprechender Aufklärung
begleitet werden, wenn wir die demographische "Frakturwelle", die mit
absoluter Sicherheit auf uns zurollen wird, halbwegs brechen wollen.
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Ein Patient, der uns vor kurzem in der Osteoporoseambulanz
vorgestellt wurde, hatte wegen einer großflächigen Psoriasis eine vieljährige
Kortisonbehandlung - und mittlerweile vier ausgeprägte Wirbelkörperfrakturen
hinter sich. Obwohl bereits zweimal "vertebroplastiert", wurde ihm nie
eine andere Therapie bzw. Prävention angeboten. Aufpassen müssen wir
auch auf andere Patientengruppen, neuerdings auf solche, deren Diabetes mit Glitazonen
behandelt wird, oder die eine Langzeitherapie mit Protonenpumpenhemmern erhalten.
Dies wird in St. Wolfgang ebenso ein Thema sein, wie die weitere Diskussion um
den "FRAX", das noch relativ neue Tool der WHO für eine bessere
Indikationsstellung bei Therapieeinleitung. Bringen Sie bitte auch diesmal wieder Neugierde und
gute Laune mit - der heuer etwas spätere Zeitpunkt des Osteoporoseforums
und der, zumindest in den vergangenen Jahren, stets holde Wettergott nehmen wir
als günstige Omen für auch auf der diesjährigen Tagung angenehme
Rahmenbedingungen.Wir freuen uns auf die Stunden mit Ihnen - Herzlich
Willkommen!Astrid
Fahrleitner-Pammer(Tagungssekretärin)
| Harald
Dobnig (Tagungspräsident) |
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